Magento 2: umfassende Übersicht über das Upgrade, der Migration und möglichen Alternativen?

Mittlerweile steht Magento 2 bereit. Und die Uhr für Shopbetreiber tickt. Ab Juni 2020 gibt es keine Updates mehr für Magento 1. Es wird nicht am Tag danach die große Angriffswelle kommen. Aber das System wird automatisch unsicherer. Fehler und Sicherheitslücken werden nicht mehr behoben. Das Risiko kann ein Shopbetreiber nicht eingehen. Spätestens seit der DSGVO darf er das auch gar nicht mehr. Was ist also zu tun? Dieser Artikel soll Antworten geben.

Magento 2: einfach nur ein Update?

Ist Magento 2 nicht einfach nur ein Update? So wie der Sprung von 1.7 auf 1.8? Oder von 1.8 auf 1.9? Es gab ja in der Vergangenheit immer mal kleinere Anpassungen bei den Versionssprüngen. Zum Beispiel die Absicherung von Formularen über „formkeys“. Dafür mussten Themes angepasst werden. Dieses Update geht aber weit darüber hinaus.

Magento 2 ist kein einfaches Update. Es ist eine neue Software.

Das Update wird so zum Relaunch. Anders ausgedrückt: es stehen zeitintensive Arbeiten bevor. Der Shop wird neu aufgesetzt, das Theme übertragen und Extension neu eingerichtet. Dann werden Bewegungsdaten wie Kundenaccounts, Bestellungen und ähnliches übernommen. Doch, macht dies für jeden Sinn?

Ist Magento 2 für Sie die richtige Wahl?

Magento 2 ist sicher nicht ungefragt als Allzweckwaffe für eCommerce-Lösungen zu sehen. Die verwendeten Technologien sind umfangreicher geworden. Das System ist wieder zukunftsfähig, aber dadurch auch komplexer. Die Anpassung auf eigene Bedürfnisse erfordert so an manchen Stellen etwas mehr Zeit. Auch darum ist Magento 2 weniger für Hobby-Projekte geeignet. Aber dies war Magento 1 auch nicht wirklich.

Doch vom Aspekt der Einrichtung, Anpassung und Optimierung war auch Magento 1 kein echtes Leichtgewicht. Es musste immer schon ein Grundaufwand investiert werden.

So ist zum Beispiel der Weg vom Entwickler bis zum Webserver ist nun deutlich professioneller geworden (=besseres Deployment). Das ist toll. Stellt aber auch gleichzeitig mehr Anforderungen an den Webspace. Gleichzeitig braucht Magento 2 mehr Performance. Der Webserver und die Datenbank müssen über SSD-Festplatten betrieben werden. Ausreichend Arbeitsspeicher und starke CPUs sind ebenfalls enorm wichtig.

Lange Rede, kurzer Sinn…

Sie fragen sich wahrscheinlich, ob Magento 2 eine gute Wahl für SIE und IHREN Shop ist? Eine Faustregel: wenn der Shop so wenig Umsatz macht, dass 100 Euro im Monat für professionelles Hosting gut überlegt sein wollen, sollte man über Alternativen zu Magento nachdenken.  TODO: LINK

Wer mit seinem Shop ernsthafte Umsätze macht oder ein eCommerce-Business betreibt, ist mit Magento 2 sehr gut aufgestellt. Gerade bei einer Umstellung von Magento 1 sind sie technologisch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Gerade bei einer Migration von Magento 1 profitieren Sie gleich doppelt. Denn auch wenn sich technisch im Hintergrund viel geändert hat. Schon nach kurzer Einarbeitung finden Sie und ihr Team sich mit passender Anleitung schnell wieder zu recht. Sie müssen so nicht alle Prozesse und Workflows neu aufbauen.

Doch was ist eigentlich mit selbst entwickelten Extensions? Können individuelle Anpassungen übernommen werden?

Kann ich Extensions unter Magento 2 weiter verwenden?

Fertige Extensions für Magento 2 verfügbar?

Zunächst gibt es für viele beliebte Extensions bereits eine Magento 2 Version. Das gilt für gekaufte Lösungen, aber ebenso für Extensions aus der Community. Zum Beispiel steht das für den deutschen Markt sehr nützliche MageSetup auch für Magento 2 zur Verfügung.

In nahezu allen Bereichen gibt es entweder direkt beim Hersteller eine passende Version. Bei den wenigen Ausnahmen findet sich für allgemeine Anwendungsfälle eine alternative Lösung.

Etwas mehr Aufwand machen die individuellen Lösungen, die selbst entwickelten Extensions.

Selbst entwickelte Extensions weiterverwenden?

Die gute Nachricht: die selbst entwickelte Logik kann in vielen Fällen nahezu vollständig übertragen werden. Sie muss nur in die für die Version 2.x passende Form gebracht werden. Denn auch wenn Magento 2 viele bewährte Bedienkonzepte fortführt… „unter der Haube“ hat sich die Struktur verändert.

Ohne das zu technisch zu erklären, hier ein Vergleich:

Stellen Sie sich Magento als Videoplayer im Heimkino vor. Magento 1 ist noch der Videorekorder mit Videokassetten von früher. Die Kassetten sind die Extensions. Magento 2 ist die neue Technologie, der DVD-Player. Hier sind DVDs die neuen Erweiterungen. Die Inhalte sind auf Kassette und DVD gleich. Aber man muss sie in ein anderes Format bringen. Der DVD-Player (Magento 2) kann mit der Videokassette (Magento 1 Extension) nicht automatisch umgehen.

Extensions funktionieren also nicht ohne zusätzlich Aufwand. Aber sie müssen auch den Film nicht neu drehen, um die DVDs aufzunehmen. Und ebenso ist es bei Extensions. Der meiste Aufwand entstand irgendwann um die enthaltene Logik zu entwickeln. Und die bleibt erhalten.

Ganz ähnlich ist es mit dem verwendeten Design, also der Gestaltung des Shops. Das Magento 1 Theme kann nicht automatisch unter Magento 2 verwendet werden.

Kann ich mein Design unter Magento 2 verwenden?

Das Shop-Design wird unter Magento vom verwendeten Theme bestimmt. Das fasst alle Anpassungen an der Seitenstruktur, den Stylesheets, JavaScripts und ähnlichem zusammen. Auch das kann nicht einfach von Magento 1 zum neuen Magento 2 Shop umziehen. Es wird neuer Aufwand erforderlich. Es gibt bei der Migration zwei Strategien.

Das alte Design übernehmen

Der einfachste Weg besteht darin, das bisherige Design einfach zu übernehmen. Das bisherige Design muss in die Magento 2 Strukturen überführt werden. Aber dafür wird nicht erst ein Design erstellt und dieses von Grund auf in HTML/CSS umgesetzt. Die vorhandene Seitenstruktur wird einfach weiter verwendet.

Gerade ein optimierte Shop profitiert sicher von dieser Strategie doppelt. Denn ein Design ist schon und gut. Jede Webseite muss aber unbedingt getestet werden. Nur über A/B-Tests lassen sich wichtige Kennzahlen wie die Conversionrate verbessern. Bei einem neuen Design kann man zwar Erfahrungen einfließen lassen. Im Endeffekt werden aber wieder viele Tests notwendig. Wenn Sie das alte Design beibehalten, setzen Sie auf bewährte und optimierte Layouts.

Eine häufig genutzte Alternative ist den Relaunch auch direkt optisch zu überarbeiten.

Ein neues Design verwenden

Die alternative Lösung besteht darin, den Relaunch für ein Redesign zu nutzen. Speziell wenn das alte Design schon einige Jahre alt ist. Der Relaunch bringt ohnehin Neuerungen. Da ist auch ein guter Zeitpunkt für ein neues Design.

Im einfachsten Fall wird ein neues fertiges Magento 2 Theme angeschafft und dann nachträglich angepasst. Die gibt es ab etwa 100$ z.B. bei themeforest.net. Es muss nur auf die Magento Version geachtet werden.

Etwas aufwendiger ist ein eigenes Design. Das kann vom Designer vorbereitet und dann vom Entwickler als Theme umgesetzt werden. Der Aufwand ist naturgemäß hier viel höher. Dafür können aber z.B. Learnings bei der Conversion-Optimierung aus der Vergangenheit alle einfließen. Ein entscheidender Vorteil bei einem neuen eigenen Redesign: ein altes Design ist oft über

 

Stellt sich langsam die Frage, wann ist denn der richtige Zeitpunkt für das Upgrade??

Der richtige Zeitpunkt für das Magento Upgrade?

Jetzt

Haben Entwickler automatisch das notwendige Wissen?

Nein

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Wo finde ich einen Ansprechpartner für Magento 2?

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Wie gelingt der Umstieg auf die neue Version?

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