Magento Shop – mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Wieviel wird ihr Magento Shop kosten? Was spielt beim Preis eine Rolle? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Und wenn schon nicht genau… mit welchen Kosten müssen Sie ca. rechnen? Die Fragen beantwortet der Artikel.

Wie beim Ladengeschäft vor-Ort?

Der Produktkatalog ist geplant. Es besteht Kontakt zu Lieferanten. Nun muss ein passendes Geschäft her. Es wird eine Investition nötig. Die Frage ist nur, wie hoch?

Wie teuer wird das Ladengeschäft? Kein Gründer kann das pauschal beantworten. Zuerst gibt es viele Fragen zu klären:

  • Wie viele Besucher werden erwartet (Kapazität)?
  • Werden Regale & Co. individuell gefertigt oder kommt alles von der Stange? (Design)
  • Wie viele Produkte werden verkauft und wie groß muss das Lager sein?
  • Ist die Gewerbefläche in der Innenstadt oder außerhalb im Gewerbegebiet?

Es spielen also viele Faktoren eine Rolle. Ein Online-Shop stellt andere Anforderungen. Die Lage spielt z.B. keine Rolle. Dafür machen andere Faktoren den Unterschied. Und um genau die geht es in diesem Artikel.

Soviel aber vorab: Kein seriöser Dienstleister kann einen pauschalen Endpreis nennen. Dazu sind viele Details wichtig. Entweder sie zahlen pauschal zu viel. Oder die Qualität leidet bei komplexen Projekten. Verlierer sind in beiden Fällen Sie als Betreiber des Magento Shops.

Aber nun ganz konkret: mit welchen Kosten muss ein Shopbetreiber in etwa rechnen?

Kosten von einem Magento Shop?

Ein Magento Shop kann relativ schlicht sein. Eine einfache Installation, einem gekauften Theme (Design) und gängigen Zahlungsanbietern & Co. dauert nicht ewig. Umfangreichere Shops müssen auch an ein System zu Lager- und Bestellverwaltung (Warenwirtschaft) angebunden werden.

Andere Magento Shops verkaufen anpassbare T-Shirts. Dafür wird ein Konfigurator benötigt, über den Design hochgeladen und gestaltet werden. Oder sollen Produktdaten von Lieferanten automatisch im Shop eingelesen werden? Bei einer Buchbestellung automatisch ein Druckauftrag bei einer Druckerei erzeugt werden? Dass muss (meist) entwickelt werden.

Hier eine etwas genauere Übersicht mit einer Einschätzung zum jeweiligen Aufwand für die Arbeiten. Eine genaue Einschätzung kann ich natürlich im persönlichen Gespräch bieten.

1. Die Basics: Open Source vs. Enterprise

Die erste Entscheidung beginnt bei der Magento Version. Ähnlich wie im Ladengeschäft gibt es verschiedene Service Level. Schreckt die Alarmanlage nur mit Geräuschen ab? Informiert sich auch per E-Mail und zeichnet Videos auf? Oder wird auch ein Sicherheitsdienst losgeschickt? Alles eine Frage des Geldes.

Open Source (kostenlos)

Es gibt die kostenlose Open Source Edition. Die Software selbst ist gratis. Es gibt keine Lizenzkosten. Sie bezahlen nur die Dienstleistung für Einrichtung, Anpassung, Erweiterung & Co.

Die kostenlose Variante empfehle ich neuen Kunden. Alle meine bisherigen Kunden verwenden diese Variante. Sie ist Ideal für kleine bis mittlere Unternehmen. Ein wesentlicher Unterschied: es gibt keine Unterstützung durch den Hersteller. Dafür sorgt ein Ansprechpartner rund um Magento. Vielleicht bald ich, als Ihr Freelancer?

Enterprise (20.000$ aufwärts)

Die Enterprise Lösung richtet sich an große Unternehmen. Die bekommen in der Enterprise Version direkte Unterstützung von Magento. Auch die Gewährleistung ist hier anders. Als Nutzer der Open Source Variante gibt es keinerlei Gewährleistung. Bei einem wirklich großen Unternehmen mit hohen Umsätzen übernimmt Magento diese Gewährleistung, lässt sich das aber auch gut bezahlen.

Was tun?

Der erste Kostenfaktor: Soll es die Open Source Version (kostenlos) oder Enterprise Version (ab ca. 2.000$ im Monat)? In den meisten Fällen lautet die Antwort nutzen Sie die Open Source Variante.

2. Das Design des neuen Shops

Ein Ladengeschäft bietet viel Fläche zur Gestaltung. Wie sollen Regale, Wände, Möbel & Co. aussehen? Lieber schlicht? Einfach weiß? Ist sogar die Funktion wichtiger? Oder engagieren Sie einen Innenarchitekt? All dies entscheidet maßgeblich über die Kosten. Individuelle Fertigung ist immer teurer. Auch der Gestalter muss bezahlt werden. Und so weiter.

Auf der anderen Seite gibt es auch eine Low-Budget Lösung. Vielleicht reicht auch erstmal der Schreibtisch von IKEA? Regale vom günstigeren Möbelhaus nebenan? Es gibt sicherlich sehr hübsche Lösungen, die erstmal für den Start vollkommen ausreichen.

Fertiges Design (100-200 EUR + Anpassung)

Genau diese Entscheidung beeinflusst auch Kosten von Ihrem neuen Magento Shop. Jede Webseite und jeder Shop wird irgendwie gestaltet. Dazu gibt es für Magento fertige Designs (Themes) im Preisbereich zwischen ca. 100-200 Euro. Hinzu kommt meist noch ein paar Stunden Arbeit für die Anpassung.

Individuell gestaltet (ab etwa 6-8 Manntage)

Die hochwertige und teurere Variante ist eine inviduelles Design. Ein Grafiker erstellt vorab ein Layout (min. 4 Tage Aufwand). Das fertige Ergebnis wird von einem Programmierer in ein Magento Theme umgewandelt. Das sind erneut mindestens etwa 4 Manntage. Bei einem durchschnittlichen Agentursatz von 80€ kostet ein Tag je 8 Stunden 640 Euro. Ein schlichtes Design liegt bei mindestens 5120 Euro aufwärts.

Was tun?

Die Investition in ein eigenes Design ist für bestehende Geschäfte sinnvoll. Die eigene Identität kann berücksichtigt werden. So bringt der Shop nicht nur Umsatz. Er steigert die Wiedererkennung beim Kunden.

Wenn das Budget knapp ist, würde ich neuen Shops von der Investition abraten. Ich habe schon an Shops gearbeitet die mit einem Design für 150 US-Dollar begonnen haben. Trotzdem wurden dann sechsstellige Umsätze im Jahr erzielt.

Verpackung ist im Web nicht alles. Es kommt auch auf gute Texte, Bilder und vor allen Dingen Angebote an. Es ist wie beim Angeln:

Sie können mit dem einfachsten Gerät Fische fangen, solange Sie die richtigen Würmer verwenden.

3. Anpassungen & Co.

Der Hersteller von Magento sitzt in den USA. Darum ist der Shop auf dem amerikanischen Markt nahezu direkt startbereit. In Deutschland fehlen Dinge wie korrekte Auszeichnung der Mehrwertsteuer, die Übersetzung, Anpassung an die Währung, das passende Datumsformat & Co. Außerdem sind besondere Wünsche zu berücksichtigen.

Der deutsche Markt (ca. 1-2 Tage)

Dank Extensions wie MageSetup & Co. wird der Shop schnell auf den deutschen Markt angepasst. Wird ein fertiges Theme gekauft, wird dies aber oft ohne deutsche Übersetzung geliefert. Hier sind Übersetzungen notwendig. Notwendig sind auch Steuerklassen für ermäßigte Besteuuerung (7% MwSt.), vollbesteuerte Artikel (mit 19% MwSt.) & Co.

Werden noch Siegel wie z.B. Trusted Shops gewünscht, sind mehr Anpassungen notwendig. Die belaufen sich (je nach Umfang) auf etwa 1 Tag.

Für die Anpassung an den deutschen Markt werden weitere 1-2 Manntage benötigt.

Welche Produktarten?

Wenn Sie nur einfache Produkte verkaufen, ist die Programmlogik einfacher. Zum Beispiel Werkzeuge wie Hammer, Schraubenzieher oder eine Säge. Es gibt viele verschiedene. Aber jedes Produkt ist ein eigener Artikel.

Im Vergleich dazu gibt es auch konfigurierbare Produkte. Wie T-Shirts zum Beispiel. Da ist ein Shirt vielleicht in mehreren Größen verfügbar. Das gleiche Produkt, nur eben in einer anderen Größe. Gerade beim Design ein Kostenfaktor.

Hinzu kommen möglicherweise Bündelangebote. Statt einem einzelnen Schraubenzieher? Bieten sie auch ein Set aus 5 einzelnen Produkten an. Auch dafür muss gerade das Design vorbereitet werden.

Preisstaffeln, Gutscheine & Co

Vereinfacht gesagt hat ein einfacher Shop simple Preise, der Kunde kann bestellen und bezahlen. Der Shop bestätigt Erfolg oder teilt Fehler mit. Verschickt am Ende eine E-Mail.

Das geht aber auch komplexer.

So können auch Mengenrabatte eine Rolle spielen. Oder bestimmte Kundengruppen andere Einkaufspreise erhalten (speziell B2B). Vielleicht werden für das Marketing auch Gutscheine benötigt? All dies muss natürlich auch eingerichtet oder teilweise entwickelt werden.

Konfiguratoren notwendig?

Es gibt viele Erweiterungen und Anpassungen. Aber das klingt ziemlich abstrakt, ist nicht greifbar. Also hier ein Beispiel für notwendige Programmierung: Konfiguratoren für Produkte.

Ein klassisches Beispiel könnten T-Shirts sein. Der Kunde kann sein Logo hochladen, vielleicht Text platzieren? Oder Werbeartikel gestalten? Oder maßgeschneiderte Hemden konfigurieren? All dies benötigt zusätzliche Logik.

Ein Preis lässt sich hier leider nicht nennen, da es in jedem Fall auf die Komplexität ankommt. Aber solche Aufgaben sind auch nicht trivial.

Was tun?

Die hier genannten Preisfaktoren richten sich nach ihrem Geschäft. Nur die Anpassungen für den deutschen Markt sind mit 1-2 Tagen (abhängig vom Theme) einzuplanen.

4. Erweiterungen und Anbindung

Magento ist erweiterbar. Viele Standardfunktionen wie Zahlungsarten, Versandanbieter & Co. können durch Extensions realisiert werden. Nicht jeder Shop nutzt die gleichen Wege. Außerdem kann Ihr Produktkatalog an externe Systeme angebunden werden. Solche Entscheidungen beeinflussen die Kosten ebenfalls.

Anbindung an Amazon & eBay

Gerade viele kleinere und mittlere Shops nutzen gerne die Anbindung an eBay und Amazon. Artikel können über die Plattformen verkauft und Bestellungen automatisch importiert werden. Während dies mit fertigen Extensions kein großes Problem ist, muss zumindest Zeit für die Einrichtung eingeplant werden.

Der Aufwand richtet sich nach Umfang des Produktkatalogs, liegt aber grob bei einem Arbeitstag.

Zahlungsanbieter

Eine weitere Entscheidung liegt bei Zahlungsanbietern. Für gängige Arten wie PayPal, Lastschrift, Vorkasse & Co gibt es Magento Extensions. Speziell bei Magento 1 sind die meisten verfügbar.

Der Aufwand für die Einrichtung ist aber immer unterschiedlich. Zumal auch ein Testszenario aufgebaut werden muss, damit kein echtes Geld bei den Tests fließen muss.

Zudem müssen z.B. für Kreditkartenzahlungen auch noch Verträge mit dem Anbieter geschlossen werden. Gleichzeitig sind in verschiedenen Fällen Anpassungen an Templates notwendig, damit die Zahlungsart auch optisch perfekt integriert wird.

Die Kosten liegen je Zahlungsanbieter meist im Bereich von einigen Arbeitsstunden.

Versandarten

Auch bei der Logistik gibt es verschiedene Lösungen. Wird der Anbieter lediglich im Shop genannt? Oder werden Unternehmen wie DHL und UPS direkt angesprochen? Wird ein neues Paket automatisch über den Shop gemeldet?

Auch der Versand kann komplexer werden. Was wenn sich Versandkosten nach dem Gewicht richten? Oder manche Artikel sogar als Sperrgut verschickt werden? Beide Informationen müssen in den Produkten gepflegt werden. Und der Shop muss dafür vorbereitet werden.

Auch hier gibt es teilweise komplette Extensions. Trotzdem erfolgt die Einrichtung und gerade die Qualitätssicherung manuell. Je Anbieter sind auch hier einige Stunden notwendig.

Sonderlösungen

Manchmal gibt es ausgefallene Situationen. Kann der Kunde Produkte abholen und dann Bar bezahlen? Manchmal gibt es dafür Extensions. Vielleicht soll dabei aber jemand im Ladengeschäft vorab informiert werden? Per E-Mail oder SMS?

Oder gibt es eine begleitende App für iPhone & Android? Darüber könnte der Kunde beim Versand informiert werden. Möglich ist es. So etwas muss nur umgesetzt werden. Und das kostet eben Zeit.

Auch wenn hier natürlich die individuellen Kosten nicht genannt werden können. Es zeigt: auch solche Details bestimmen die Gesamtkosten.

Was tun?

Im Zweifel reicht der Start mit den gängigen Zahlungsarten und einem Versandanbieter. Die Kosten belaufen sich dann in der Regel zusammen auf maximal einen Manntag.

5. Bestellverwaltung & Co.

Eine wichtige Rolle spielt die weitere Verarbeitung von Bestellungen. Was passiert, nachdem der Magento Shop eine Bestellung erfasst hat? Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Einfacher Magento Shop

Ein einfacher Shop erfasst die Bestellungen. Der Kunde zahlt, der Shop verschickt E-Mails & Co. Ihre Logistik arbeitet mit dem Magento Admininistration und markiert Pakete als versendet. Auch Stornierungen & Co. werden über Magento verwaltet.

Das funktioniert in kleinen Mengen gut, wird aber später aufwendig. Auch die Lagerverwaltung & Co. kommt so irgendwann an Grenzen.

Warenwirtschaft / ERP-Systeme

Wenn das Lager komplexer und die Bestellungen häufiger werden, helfen Warenwirtschaft (WaWi) und ERP-Systeme. Darüber können Bestellungen verwaltet werden. Der Lagerbestand ist jederzeit einsehbar. Es können Rechnungen geschrieben werden. In der Logistik können Mitarbeiter Packzettel abarbeiten, Produkte einfach mit Strichcode erfassen. Und so weiter.

Was in jedem Fall interessant klingt, kommt aber zu einem bestimmten Preis. Zum einen sind solche Lösungen selbst eine Investition. Die Arbeitsabläufe und Prozesse müssen geschaffen werden. Und dann muss der Shop angebunden werden:

  • Magento meldet neue Bestellungen an die Software
  • Die Software muss z.B. den Lagerbestand an Magento melden.
  • Verschickt Magento weiter E-Mails? Dann muss der Versand gemeldet werden.
  • Eventuell werden erzeugte Rechnungen übermittelt
  • und so weiter

Selbst wenn größere Anbieter fertige Extensions liefern. Häufig müssen weitere Anpassungen am restlichen Shop vorgenommen werden. Solche Szenarien sind daher nicht trivial und ein großer Faktor beim Endpreis.

Was tun?

Unsicher welche Lösung besser ist? Wenn ein Shop neu startet, sollten Sie nicht zu kompliziert denken. Wer mit großem Marketing-Budget direkt auf viele Bestellungen wartet, plant anders. Wenn Sie einen neuen Shop starten, starten sie ohne ERP/WaWi.

Bestellungen abarbeiten, Lagerverwaltung & Co. funktionieren irgendwann nicht mehr manuell? Ein Luxusproblem. Lösen sie es erst, wenn es wirklich auftritt.

6. Laufende Kosten

Ein Magento Shop stellt deutliche Ansprüche an den Server. Die Software ist komplexer als viele einfache Webseiten. Was auf den ersten Blick als Nachteil erscheint, zahlt Magento mit hoher Flexibilität zurück. Das ganze System lässt sich sauber erweitern, ohne an irgendeiner Stelle „Flickwerk“ zu betreiben. Aber, das Hosting hat natürlich auch einen Preis.

Server

Für Magento reicht einfaches Shared Hosting nicht. Ein eigener Webserver sollte es für Magento schon sein. Zum einen ist die Performance wichtig. Außerdem wird auch Zugang per SSH benötigt. Was aber noch wichtiger ist (ohne zu technisch zu werden):

Verschiedenes Caches wie Memcache (für Sessions) oder Varnish (Web Frontend) funktionieren nicht mit Hostingpaketen. Ein eigener Webserver kann auch PHP optimieren (OPCache, HHVM, etc).

Die Kosten liegen pro Monat bei vermutlich mindestens 50 Euro aufwärts, unabhängig vom Anbieter.

SSL Zertifikat

Ein Einkauf im Internet erfordert viel Vertrauen in den Anbieter. Bekomme ich überhaupt meine Ware? Ist das Produkt wie beschrieben? Sind meine Daten sicher? Im Endeffekt spielt das Vertrauen in Webseite und Anbieter eine zentrale Rolle.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die SSL-Verschlüsselung. So können sensible Daten wie Adresse, Kontoinformationen & Co nicht abgehört werden. Für eCommerce Anbieter ist darum ein SSL Zertifikat wichtig.

Das SSL Zertifikat ist technische Voraussetzung für eine verschlüsselte Kommunikation zwischen dem Computer des Kunden und ihrem Shop. Es spielt mittlerweile auch beim Google Ranking eine Rolle. Als Vertrauenssignal an Kunden, die sensible Informationen auf der Webseite eingeben, ist es aber unverzichtbar.

Die Kosten für ein Zertifikat liegen bei etwa 200 Euro im Jahr.

Wartung & Pflege

Abgesehen von möglichen Anpassungen gibt es immer wieder Updates. Außerdem muss regelmässig ein Backup erstellt werden. Das gilt es zu kontrollieren. Im Ernstfall hängt ihr gesamter Umsatz, die Bestellhistorie und somit viel Geld an korrekten Sicherungen.

Stellen Sie sich folgendes vor:

Es ist Samstag Abend, 21:37 Uhr. Sie sitzen mit Bekannten zusammen im Wohnzimmer. Nette Gespräche, gemütliches Licht. Sie waren vorab gemeinsam Essen. Ihr Smartphone vibriert.

E-Mail von der Serverüberwachung. Der Shop ist nicht erreichbar.

Ok, kein Grund zur Panik. Die Agentur hat eine Notfallhotline. Anruf, es klingelt. Der Ansprechpartner hat die SMS auch bekommen und arbeitet bereits an der Lösung. Er meldet sich wieder. Sie wenden sich wieder den Gesprächen zu, ahnen nichts böses.

Eine halbe Stunde später klingelt ihr Telefon. Der Entwickler auf der anderen Seite. Seine Stimme klingt etwas bedrückt. Mit vielen technischen Wörtern versucht er ihnen eine einfache Tatsache klarzumachen:

Servercrash. Festplatte kaputt. Wiederherstellung klappt nicht.

Uff.

Gute Nachricht: Der Code ist nicht verloren. Es gibt Backups. Aber die Datenbank…

Sie lässt sich nicht wiederherstellen. Die aktuellen Backups funktionieren nicht. Die letzte Sicherung? Ist über 6 Monate alt…

Die Bestellungen der letzten Monate sind alle verloren. Inkl. Kundenkonten.

Ein solcher Schaden zieht schnell Schäden im Bereich von mehreren Tausend Euro nach sich.

In der Situation würden Sie sich wünschen: Hätte ich doch ein paar Euro in die regelmässige Wartung investiert…

Was tun?

Rechnen sie mit etwa 50 Euro monatlich für das Hosting aufwärts (je nach Anzahl der Besucher). Das SSL Zertifikat ist ebenfalls zwingend notwendig. Korrekte Wartung inkl. Backups & Sicherungen startet bei etwa 50 Euro im Monat. Geld, dass im Ernstfall gut angelegt ist.

7. Beispielrechnung

Was kostet ein Magento Shop nun also? Hier eine Beispielrechnung für einen einfachen Shop:

  • Open Source Version: kostenlos
  • Grundinstallation & Konfiguration: 1 Manntag
  • Fertiges Design: ca. 200€
  • Anpassungen am Theme: ca. 1-2 Manntage
  • Anpassungen für deutschen Markt: ca. 1-2 Manntage
  • Zahlungsarten & Versandkosten: ca. 0,5 Manntage

 

Das ergibt einen Aufwand von etwa 3,5 – 5,5 Manntagen für einen ganz einfachen Shop. Hinzu kommen:

  • das Design mit etwa 200€
  • ein SSL-Zertfikat mit 200€ / Jahr
  • Hosting mit ca. 50€ / Monat
  • Wartung, Backups & Co: ca. 50€ / Monat

 

Rechnen wir mit einem niedrigen Agentur Stundensatz von 80 Euro je Stunde (640 Euro je Manntag) sind das bei einem einfachen Shop etwa 2200€ – 3500€ (zzgl. MwSt).

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Die genauen Kosten und Lösungen lassen sich nicht pauschal kalkulieren. Ich spreche aber gerne unverbindlich mit ihnen. Kontaktieren Sie mich und wir unterhalten uns über ihre Situation.

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